RePhoR endet: FiW befragt zu Ergebnissen und Transfer
Seit 2020 unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit der Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling“ (RePhoR) sieben Verbundprojekte zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm und Klärschlammasche. Hintergrund ist die novellierte Klärschlammverordnung: Sie verpflichtet Betreiber größerer Kläranlagen, ab 2029 beziehungsweise 2032 Phosphor aus dem Klärschlamm zurückzugewinnen. RePhoR hat in den vergangenen Jahren Verfahren und Konzepte entwickelt, mit denen Kommunen und Anlagenbetreiber diese Vorgabe umsetzen können.
Die Fördermaßnahme endet bald – einige Verbundprojekte laufen noch, andere sind bereits abgeschlossen. Das FiW begleitet RePhoR im Rahmen des Transfervorhabens TransPhoR und führt dazu eine Abschlussbefragung durch. Sie richtet sich an alle, die mit RePhoR in Berührung gekommen sind, etwa durch Fachveranstaltungen, Publikationen oder den direkten Austausch mit den Verbundprojekten. Ziel ist es, zu erfassen, wie die im Projekt entwickelten Verfahren und Konzepte aufgenommen wurden und welchen Beitrag sie für den Transfer in die Praxis leisten können.
Je nach Rolle dauert die Teilnahme etwa 5 bis 10 Minuten. Die Antworten werden anonym erhoben und ausschließlich zusammengefasst ausgewertet.
Zum Fragebogen: https://s2survey.net/rephor/
Die Teilnahme ist bis zum Freitag, den 06. November 2026 möglich.