P-Rück 2020​

P-Rück 2020​

Bei dem 6. Kongress PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT, welcher in diesem Jahr am 25./26. November 2020 in Form einer Online-Veranstaltung stattfand, wurde neben anderen regionalen Projekten die Fördermaßnahme RePhoR mit samt der sieben Verbundprojekte in einem eigenen Block vorgestellt. Hierzu gab es zu Beginn des zweiten Kongresstages einen Konferenzbeitrag von BMBF-Referent Herrn Dr. Löwe zur allgemeinen Einführung in die BMBF-Fördermaßnahme RePhoR sowie einen Vortrag von Herrn Prof. Dr. Pinnekamp über den Inhalt und die Aufgaben des Vernetzungs- und Transfervorhabens TransPhoR. Im Anschluss daran haben sich die sieben Verbundprojekte der Fördermaßnahme im Einzelnen vorgestellt und abschließend dazu konnte in einer Diskussionsrunde sehr erfolgreich über die Inhalte diskutiert werden.

Auftaktveranstaltung

Auftaktveranstaltung

Der 03./04. November 2020 markierte den Auftakt der BMBF-Fördermaßnahme RePhoR. Die zweitägige Veranstaltung teilte sich in einen öffentlichen Teil, der am 3.11.2020 stattfand, und einen internen Workshop am Folgetag auf. Am ersten Tag wurden alle sieben Verbundprojekte, sowie das Vernetzungsvorhaben von ihren Koordinatorinnen und Koordinatoren vorgestellt, um einen ersten Überblick über die Fördermaßnahme zu vermitteln. Es waren bis zu 180 Teilnehmende aus der interessierten (Fach-) Öffentlichkeit sowie Beteiligte der Verbundprojekte und des Vernetzungsvorhabens selbst anwesend. Zwei externe Impulsvorträge rundeten das Programm ab und gaben den Teilnehmenden Einblicke in mögliche Verwertungswege der Phosphor-Rezyklate in der Landwirtschaft und Industrie. Es wurden mögliche Anforderungen an das Phosphor-Recyclingprodukt und konkrete Produktmärkte für dessen Einsatz, sowie Marktbarrieren dargestellt und anschließend diskutiert. Wichtige Punkte waren hierbei beispielsweise die Herstellungskosten als Düngemittel, die Chancen sowie Notwendigkeit einer erfolgreichen Vermarktung und Lagerung oder auch die Akzeptanz der Rezyklate in der ökologischen Landwirtschaft. Am zweiten Seminartag stand der inhaltliche Austausch vermehrt im Fokus. Themen waren unter anderem die Nachhaltigkeitsbewertung, Pflanzenverfügbarkeit und großtechnische Umsetzung der Anlagen zum P-Recycling. Das Vernetzungsvorhaben stellte diese in kurzen Impulsvorträgen vor. Im Anschluss fanden dazu parallel zwei Diskussionsrunden mit allen Teilnehmenden statt. Als Ergebnis lieferten sie neue Denkanstöße für die Zukunft rund um das Thema P-Recycling.

Die Auftaktveranstaltung wurde vom Vernetzungsvorhaben, insbesondere dem Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V., organisiert und durchgeführt.